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Freitag, 21. August 2015
Mount Washington
laurinha, 06:58h
Vor ein paar Tagen hatte ich den schönsten Sonnenuntergang, heute war wohl die krasseste Wanderung meines Lebens. Obwohl, eigentlich war der letzte Teil überhaupt kein Wandern mehr, sondern Klettern (teilweise auf allen Vieren). Bin den Mount Washington in den White Mountains hoch, 1900m, der höchste Berg im Nordosten von USA und Teil des Appalachian Trails (tja, die einen reden nur davon, die anderen ziehen es durch ;) )
Am Anfang sah alles noch recht gemütlich aus. War zwar etwas steinig aber es war gut zu laufen und vor allem noch schön angenehm warm

Bin sogar an einem total coolen Wasserfall vorbei gekommen

Nach zwei Stunden hatte ich ungefähr Halbzeit, danach hat sich der Weg ganz schön geändert und es wurde herausfordernder

Je höher ich gekommen bin umso nebligen und kälter wurde es und ich War echt froh, dass ich meine Fleece-Weste dabei hatte. Auch die Aussicht nach unten wurde immer schlechter


Die letzte Stunde ging ohne Hilfe der Hände gar nix mehr und man musste sich teilweise echt hochziehen um weiter zu kommen. Da hat sich mein Klettertraining in den letzten Wochen ausgezahlt.

Wenn es zu neblig wurde, hat man nicht mal mehr die Leute, die 20 Meter vor einem waren, sehen können.
Nach 4 Stunden bin ich glücklich aber total am Ende oben angekommen :)

Es war zwar wahnsinnig anstrengend und eine rießige Herausforderung aber es hat (im Nachhinein) echt gut getan sich zu verausgaben und vor allem war es ein gutes Gefühl, sich durchgebissen zu haben. Es waren auch viele liebe andere Wanderer unterwegs, denen es genauso ging und dann hat man sich gegenseitig motiviert :)
Oben angekommen war es brutal kalt und der Wind war so krass, dass es mich sogar umgeweht hat
Nochmal 4 Stunden nach unten hätte ich nicht gepackt, weil meine Beine gezittert haben und ich komplett durchgeschwitzt war und gefroren habe. Es wäre ein Shuttlebus nach unten gefahren, aber der hätte 30 Dollar gekostet und deshalb bin ich mit einem netten polnischen Pärchen im Auto umsonst nach unten gefahren :) Lustigerweise hat auf dem Weg nach unten deren Bremsen gequalmt weil der Weg so steil war und man deswegen durchgehend bremsen musste. Also haben wir angehalten und erstmal 20 Minuten gewartet, bis alles abgekühlt war und dann ging es weiter. Echt schräg, was einem so passieren kann :D
Und ja, als Vegetarier ist es echt nicht einfach, abwechslungsreich zu essen. Nicht mal der McDonalds hat einen Veggiburger wie in Deutschland. Da bleiben dann oftmals nur noch die Pommes oder ekliges viel zu weiches Weißbrot aus dem Supermarkt. Obwohl beim McDonalds die Kalorienangaben auf den Anzeigetafeln oberhalb der Theke hinter jedem Produkt angegeben sind, was dann auch wieder abschreckend ist :)
Am Anfang sah alles noch recht gemütlich aus. War zwar etwas steinig aber es war gut zu laufen und vor allem noch schön angenehm warm

Bin sogar an einem total coolen Wasserfall vorbei gekommen

Nach zwei Stunden hatte ich ungefähr Halbzeit, danach hat sich der Weg ganz schön geändert und es wurde herausfordernder

Je höher ich gekommen bin umso nebligen und kälter wurde es und ich War echt froh, dass ich meine Fleece-Weste dabei hatte. Auch die Aussicht nach unten wurde immer schlechter


Die letzte Stunde ging ohne Hilfe der Hände gar nix mehr und man musste sich teilweise echt hochziehen um weiter zu kommen. Da hat sich mein Klettertraining in den letzten Wochen ausgezahlt.

Wenn es zu neblig wurde, hat man nicht mal mehr die Leute, die 20 Meter vor einem waren, sehen können.
Nach 4 Stunden bin ich glücklich aber total am Ende oben angekommen :)

Es war zwar wahnsinnig anstrengend und eine rießige Herausforderung aber es hat (im Nachhinein) echt gut getan sich zu verausgaben und vor allem war es ein gutes Gefühl, sich durchgebissen zu haben. Es waren auch viele liebe andere Wanderer unterwegs, denen es genauso ging und dann hat man sich gegenseitig motiviert :)
Oben angekommen war es brutal kalt und der Wind war so krass, dass es mich sogar umgeweht hat
Nochmal 4 Stunden nach unten hätte ich nicht gepackt, weil meine Beine gezittert haben und ich komplett durchgeschwitzt war und gefroren habe. Es wäre ein Shuttlebus nach unten gefahren, aber der hätte 30 Dollar gekostet und deshalb bin ich mit einem netten polnischen Pärchen im Auto umsonst nach unten gefahren :) Lustigerweise hat auf dem Weg nach unten deren Bremsen gequalmt weil der Weg so steil war und man deswegen durchgehend bremsen musste. Also haben wir angehalten und erstmal 20 Minuten gewartet, bis alles abgekühlt war und dann ging es weiter. Echt schräg, was einem so passieren kann :D
Und ja, als Vegetarier ist es echt nicht einfach, abwechslungsreich zu essen. Nicht mal der McDonalds hat einen Veggiburger wie in Deutschland. Da bleiben dann oftmals nur noch die Pommes oder ekliges viel zu weiches Weißbrot aus dem Supermarkt. Obwohl beim McDonalds die Kalorienangaben auf den Anzeigetafeln oberhalb der Theke hinter jedem Produkt angegeben sind, was dann auch wieder abschreckend ist :)
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