Donnerstag, 13. August 2015
Von Provincetown nach Boston
Was für ein Tag...
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll und wahrscheinlich vergess ich die Hälfte aber ich versuch es mal.
Heute morgen ging es um ca 11 Uhr an den Strand. Um die Zeit war echt noch kaum etwas los, was sich aber innerhalb einer Stunde ziemlich deutlich geändert hat.




Der Weg zum Strand in Provincetown. Ganz am Zipfel von Cape Cod.

Es ist echt noch traumhafter, als ich mir das vorgestellt habe. Der Sand ist absolut fein und so heiß, dass es an den Füßen bitzelt. Ins Wasser zu gehen hat mich etwas Überwindung gekostet, weil es echt mega kalt war und ziemlich algig, sodass man nicht sehen konnte, was einen da erwartet. Aber ich wurde mehr als belohnt. Nicht nur, dass die Abkühlung total gut getan hat. Das Allerbeste war, dass neber mir im Wasser 2 Robben aufgetaucht sind und dort fröhlich geschwommen haben :) echt der absolute Wahnsinn!


Da war der Strand noch leer

Danach ging es weiter nach Boston. Unterwegs hab ich Pause in einem McDonalds gemacht (zur Abwechslung zu Starbucks oder Dunkin Donuts) und dort einen getroffen, der für 3 Monate durch Bayern gereist ist und auch länger in München war. Manchmal ist die Welt echt klein. War total nett und ich hab währenddessen einen Shake mit 700kcal vertilgt (hab ich schon erwähnt, dass es echt schwer ist an sowas vorbei zu kommen?!).

Die Fahrt nach Boston rein war echt das reinste Abenteuer.



Straßenregeln spielen da überhaupt keine Rolle, weder rote Ampeln noch Verkehrszeichen oder sie blockieren einfach die Kreuzung. Wer wann fahren kann regelt man dann einfach mit Handzeichen. Man darf nicht groß überlegen sondern muss einfach dem Strom folgen und zwischendrin aufpassen keine Menschen umzufahren weil die auch einfach laufen wie sie wollen oder zwischen den Autos stehen und einen anquatschen. Überall ist es hektisch und man ist einfach nur geflasht von den ganzen Eindrücken. Die Leute grüßen einen aus dem Nachbarauto oder beginnen Gespräche während man im Stau steht, von der anderen Seite wird man angehupt weil man nicht schnell genug fährt. Kostet ziemlich viele Nerven aber ich hab irgendwann einen Lachflash bekommen und die Leute haben mitgelacht, dann ging es wieder :)

Habe außerhalb bei einem Park and Ride geparkt, weil man innen 40$ pro Tag zahlt. Wollte dann mit den Öffentlichen zum Hostel wieder rein fahren und habe einen Busfahrt gefragt, der mich prompt in die falsche Richtung geschickt hat. Ein anderer Mann hat mich verplant rum stehen sehen und mir geraten, ein Taxi zum Hostel zu nehmen weil ich in Boston schnell verloren gehen könnte :D er hat mir dann sogar ein Taxi gerufen, das mich zur Adresse gefahren hat, nur leider gab es da weit und breit kein Hostel, weil das wohl umgezogen ist. Also nochmal 30 Minuten zu Fuß zur neuen Adresse. Ich kann mich echt nicht beklagen, bereits in so kurzer Zeit nicht genug von Boston gesehen zu haben. Es ist so krass anders als in Deutschland, es gibt so viel zu sehen und zu entdecken und die Menschen sind einfach anders. Kann es aber nicht wirklich erklären, glaub das muss man einfach erleben. Jeder wünscht einen "safe trip" und ist total aufgeschlossen.
Jetzt bin ich im Hostel angekommen und liege in meinem 6-Bett-Zimmer und bin einfach nur erschlagen aber glücklich.
Freu mich schon drauf, was mich morgen alles erwartet.

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